Corona-Schicksale

In seinem literarischen Debüt widmet sich Eugen Zentner den Corona-Jahren. Er stellt menschliche Schicksale dar, die noch heute frösteln lassen. Es geht um Themen wie Denunziation und Polizeigewalt, um Diffamierung Andersdenkender und soziale Ausgrenzung, um Vereinsamung und berufliche Überforderung. Zentners Kurzgeschichten erinnern an das Seelenleben der frühen 2020er, an eine Zeit, in der sich für viele Menschen die Welt auf den Kopf stellte, in der ihre bisherigen Glaubenssätze sich in Luft auflösten und Zukunftsängsten Platz machten.
 
Obwohl die dargestellten Corona-Schicksale wie Erfahrungsberichte anmuten, sind sie frei erfunden. Sie orientieren sich jedoch an der Realität der Maßnahmenzeit und verarbeiten Erfahrungen, die viele Menschen gemacht haben. Nicht wenige dürften darin in Ansätzen sich selbst und eigene Erlebnisse finden. In einigen Fällen könnte es sogar genau so passiert gewesen sein.

 

Zentners fünfzehn Kurzgeschichten berühren, machen wütend und auch traurig. Sie wühlen auf und lassen den Leser das Surreale dieser Jahre noch einmal spürbar nachempfinden. Sie sind ein wichtiger Beitrag, um die schmerzlichen Erlebnisse nicht zu vergessen.
apolut

Medienecho

Literaturgespräch mit Eugen Zentner In der Presse
Literaturgespräch mit Eugen Zentner
15.04.25 Radio Berliner Morgenröte
Corona-Schicksale. Ein Buch von Eugen Zentner Video
Corona-Schicksale. Ein Buch von Eugen Zentner
7.04.25 Radio München
Buchrezension: In der Presse
Buchrezension: "Corona-Schicksale"
26.03.25 Paul Soldan
Corona literarisch In der Presse
Corona literarisch
13.03.25 Michael Meyen
NULL